Reisen durch Costa Rica sind voraussichtlich ab 1. August 2020 wieder möglich. Wichtige Informationen rund um Covid-19 und wie Reisen in Costa Rica künftig aussehen, findest Du unter folgendem Link: Info-Blog

Costa Rica hat gerade mal eine Größe von rund 51.000km², dennoch beherbergt das Land etwa 5% der weltweiten Artenvielfalt. Dieses Paradies der Biodiversität liegt zentral in Mittelamerika und sieht aus der Vogelperspektive aus wie ein Seepferdchen. Im Norden grenzt es an Nicaragua, während sich im Süden Panama anschließt. Daher bietet sich Costa Rica auch optimal für kombinierte Reisen in mehrere Länder an. Costa Rica zählt zu den fortschrittlichsten Ländern Lateinamerikas und legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und Naturschutz. Knapp ein Drittel des Landes stehen unter Naturschutz, die Energiegewinnung erfolgt fast ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen und zu den insgesamt 160 Schutzgebieten zählen auch 26 Nationalparks. Costa Rica verfügt über eine stabile Demokratie und trägt den Spitznamen “Schweiz Zentralamerikas”, da es seine Neutralität unter anderem 1948 durch die Abschaffung des Militärs unterstrichen hat.

Zur Einreise nach Costa Rica muss der Reisepass noch mindestens 6 Monate gültig sein. Die Einreise nach Costa Rica ist bis zu 90 Tage visafrei möglich. Für die Ausreise aus Costa Rica wird eine Ausreisesteuer erhoben. Verlässt Du das Land über den Luftweg, so beträgt diese 29 USD und ist bereits in den meisten Flugtickets enthalten, reist du über den Landweg aus, so fallen hier 7 USD an. Du musst jedoch ein Ausreiseticket (Rückflugticket) vorweisen können.

Reist Du aus einem Gebiet mit Gelbfieber ein (fast ganz Lateinamerika – siehe www.who.int), so musst Du bei der Einreise eine mind. 10 Tage alte Gelbfieberimpfung nachweisen können.

Costa Rica kann ganzjährig bereist werden. Du musst keine Angst vor der so genannten Regenzeit haben, in den Tropen kann es auch in der Trockenzeit zu einzelnen aber heftigen Schauern kommen. Ein Regenponcho und ein Drybag für die Wertsachen ist auf jeden Fall zu empfehlen!

 

Trockenzeit Pazifikküste in Costa Rica: Dezember-April.

Regenzeit Pazifikküste in Costa Rica: Mai/Juni – November.

 

An der Karibikküste, die auch die grüne Küste genannt wird, gibt es keine Trockenzeit, jedoch sind September und Oktober dort die trockensten Monate, im Dezember, Januar, Juni und Juli kann es überdurchschnittlich viel regnen.

Im Sommer lohnt sich die Reise an die Karibikküste, v.a. in den Tortuguero Nationalpark, da man dort die Gelegenheit hat, Meeresschildkröten bei der Eiablage zu sehen. Die Hochsaison hier ist zweifelsohne im Juli und August.

Im Nationalpark Marino Ballena hast Du 2x jährlich die Gelegenheit Buckelwale zu beobachten, vom Dezember bis März und August bis Oktober.

Das Klima in Costa Rica ist tropisch. An der karibischen Küste herrschen im Durschschnitt feucht-heiße 28°C.

In höheren Lagen (Hochebene und Hochgebirge) ist es mit durchschnittlichen Temperaturen um 12°C deutlich kühler, hier empfiehlt sich sogar eine Fleece- oder Softshell-Jacke. An der Pazifikküste können die Temperaturen v.a. in der Trockenzeit im Durschnitt auf bis zu 34°C ansteigen.

Der Artenreichtum in Costa Rica ist unglaublich. Das kleine Land beherbergt 5% der Artenvielfalt weltweit. Tolle Strände, faszinierende Vulkane, mystische Nebelwälder, Dschungel und Regenwald mit unzähligen Vogel- und Tierarten, bei einer Reise nach Costa Rica mit LatinA Tours entdeckst Du wie abwechslungsreich und vielfältig das Land ist.

Costa Rica ist sehr grün und während man an den Küsten v.a. Palmen findet, dominieren in höheren Gebieten endemische Baumarten auf denen es vor Farnen, Moosen und verschiedensten Orchideen-Arten nur so wimmelt.

Neben etwa 900 heimischen Vogelarten wie rote und grüne Aras, bunt schillernde Kolibris, Tucane, Trogone und den seltenen Quetzal findet man in Costa Rica auch unzählige Arten von Säugetieren wie Totenkopfäffchen, Brüllaffen, Kapuzineraffen, Opossums, Fledermäusen und natürlich die unheimlich süßen Faultiere. Zahlreiche Schmetterlinge wie der große blaue Morpho-Schmetterling haben ihr Zuhause in Costa Rica gefunden. Zu den größten Säugetieren an Land zählt der scheue Jaguar. Amphibien sind in Costa Rica unter anderem stark durch Meeresschildkröten, Kaimane, Krokodile und farbenfrohe Frösche vertreten.

Die “Ticos”, wie die Einwohner Costa Ricas sich selbst nennen, sind sehr freundlich und hilfsbereit. Man kann unbeschwert mit dem Mietwagen durch Costa Rica reisen oder auch mit öffentlichen Bussen. Generelle Vorsicht ist natürlich – wie an jedem anderen Ort der Welt – geboten. Wir empfehlen jedoch von einem Besuch in der Stadt Limón an der Karibikküste Abstand zu nehmen.

Du kannst Costa Rica mit einem privaten Transfer bereisen oder das Land auf eigene Faust mit dem Mietwagen (wir empfehlen: 4×4 SUV) entdecken. Es gibt auch ein Netz von öffentlichen Bussen, hier büßt Du jedoch an Flexibilität ein. Taxen sind verhältnismäßig teuer.

Für Costa Rica sind keine Impfungen vorgeschrieben, es empfiehlt sich jedoch eine Hepatitis-A Impfung zu haben. Standard-Impfungen wie Tetanus, Polio und Diphtherie sollten auf dem aktuellen Stand sein.

Reist Du aus einem Gebiet mit Gelbfieber ein (fast ganz Lateinamerika), so musst Du bei der Einreise eine mind. 10 Tage alte Gelbfieberimpfung nachweisen können.

Der Hausarzt sowie ein Tropeninstitut können Reisende hier entsprechend rechtzeitig vor der Abreise informieren. Wichtige Medikamente sollten auf jeden Fall von daheim mitgebracht werden.

Das Freigepäck variiert je nach Airline zwischen 20-23kg pro Person.

Wir empfehlen generell eher leichte Kleidung wie kurze und lange Hosen, T-Shirts (v.a. Baumwollkleidung, da luftdurchlässig). Eine leichte Jacke für abends oder in klimatisierten Reisebussen ist auch wichtig. Badekleidung natürlich nicht vergessen.  Sonnenschutz und Mückenspray sollten auf jeden Fall ins Gepäck. In höheren Lagen wie Monteverde oder Cerro de la Muerte kann es auch sehr kühl werden (v.a. nachts), hier solltest Du auch dickere Kleidung mitbringen wie z.B. einen Fleece-Pullover oder eine Softshell-Jacke. Wir empfehlen Dir eine leichte Regenjacke sowie einen “Drybag” (ca. 10l) für Deine Wertsachen mitzubringen.

Nachhaltigkeit wird in Costa Rica groß geschrieben. Das nationale CST-Zertifikat (Certified Sustainable Tourism) für touristische Dienstleister zeichnet sämtliche Einrichtungen mit bis zu 5 grünen Blättern aus. Viele Lodges und Hotels produzieren ihren Strom selbst mit Hilfe von Solaranlagen, die Gäste werden zu einem rücksichtsvollen Umgang mit den Ressourcen sowie zur Mülltrennung angehalten. In Costa Rica sieht man, dass sogar Luxus und Nachhaltigkeit wunderbar miteinander vereinbar sind, da zahlreiche luxuriöse Unterkünfte ebenfalls sehr um den Umweltschutz bemüht sind. Mit dem besten Beispiel gehen jedoch die so genannten Ökolodges voran.

Wer günstig essen möchte, wird in den so genannten Sodas (kleines Restaurant/Imbiss) fündig, die es an fast jeder Ecke gibt. Hier gibt es meist landestypische Spezialitäten.

Diverse Restaurants sind auch fast überall zu finden. Die Preise auf der Speisekarte sind jedoch oft netto angegeben, also ohne Trinkgeld und ohne Steuern, sodass Du noch ca. 25% dazurechnen darfst.

Die Währung in Costa Rica heißt Colón (plural: Colones; Kurzform: CRC). In touristischen Gebieten kann jedoch auch meist mit US-Dollar bezahlt werden. Der Geldwechsel am Flughafen hat einen deutlich schlechteren Wechselkurs als bei einer Bank in der Stadt. Es können bei der Bank direkt Euro in Colones gewechselt werden, ein vorheriger Umtausch der Euro in US-Dollar ist nicht zwingend nötig. Außerdem ist das Abheben von Colones mit einer Kreditkarte am Bankautomaten möglich. Eine Bezahlung per Kreditkarte ist an vielen Orten auch für kleinere Beträge möglich.

In Costa Rica gibt es 110-120 Volt Strom und die Steckdosen sind für Flachstecker (Typ A und B) eingerichtet. Ein Adapter auf Flachstecker sollte mitgebracht werden.

Die internationale Vorwahlnummer für Costa Rica lautet +506.

Wir empfehlen den Handyanbieter Kölbi (ICE), da er die beste Netzabdeckung hat. Am besten kaufst Du Dir in der Stadt oder direkt am Flughafen eine passende SIM-Karte mit einem Prepaid-Tarif. Es gibt sie in allen gängigen Größen: normal, Micro-SIM, Nano-SIM. Der Verkäufer registriert Dich dann im Netz und Du kannst sofort loslegen. Voraussetzung ist ein Smartphone ohne SIM-Lock.