DomRep Gruppen-Tanzreise auf der Halbinsel Samaná
Am 10. Tag der DomRep Gruppen-Tanzreise wechseln wir zum letzten Mal die Unterkunft. Uns erwarten etwa 4 Stunden Fahrt nach Las Terrenas. Um das ganze etwas abwechslungsreicher zu gestalten, machen wir Halt an der wunderschönen Playa Grande. Zuerst spazieren wir zur Playa Preciosa, die sich direkt nebenan befindet. Doch die hohen Wellen machen uns schnell klar, dass wir dort heute nicht baden können. Aber zumindest für fantastische Fotos eignet es sich wunderbar. Also nach nebenan zur Playa Grande.

Hier werden wir direkt freundlich angesprochen und man bringt uns einen Tisch und drei Stühle an einen Platz unserer Wahl im Schatten. Die kosten zwar im Gegensatz zu den Liegen und dem Sonnenschirm erstmal nichts, aber sie erwarten natürlich, dass man etwas konsumiert. Daher starten wir mal mit ein paar erfrischenden Getränken. Wir machen zahlreiche Fotos und baden ausgiebig im Meer. Später genießen wir dann doch auch das leckere Mittagessen im Schatten. Selbst für ein Tänzchen am Strand findet sich Zeit. Da Samstag ist, tauchen gegen Nachmittag nämlich viele Dominikaner mit ihren Musik-Boxen auf und beschallen den Strand.
Nach einer erfrischenden Dusche treten wir die Weiterfahrt nach Las Terrenas an. Doch unterwegs machen wir nochmal einen kurzen Abstecher zum Wasserfall „El Saltadero“ in Cabrera, den man ganz bequem mit dem Auto erreichen kann. Durch die starken Regenfälle der letzten Wochen trägt er sehr viel Wasser und rauscht imposant vor uns hinab. In der Provinz Maria Trinidad Sanchez, die wir größtenteils durchqueren, befindet sich auch die schönste Autostrecke des Landes. Kurz vor Nagua gibt es nämlich einen Abschnitt, wo die Straße durch dicht bewachsene Palmenhaine entlang des naturbelassenen Strandes führt – ein traumhafter Anblick!
Weiter geht die Fahrt durch die roten Felsen und grün bewachsenen Hänge des Los Haitises Nationalpark. Auch am Mirador, dem Aussichtspunkt kurz vor Las Terrenas, legen wir eine Foto-Pause ein und blicken von Weitem auf den von Palmen gesäumten Strand Playa Cosón, den wir in ein paar Tagen noch näher kennenlernen werden. In Las Terrenas angekommen, beziehen wir unsere Zimmer. Während wir Damen uns ein Zimmer teilen, wohnt mein Teilnehmer direkt nebenan in einem identischen Bungalow.
Tanzunterricht in Las Terrenas
Am nächsten Tag erwarten uns am Vormittag die ersten beiden Tanzstunden der DomRep Gruppen-Tanzreise in Las Terrenas. Mit dem Mietwagen sind wir bequem innerhalb von 5 Minuten in der Tanzschule, wo es auch zahlreiche Parkplätze vor der Türe gibt und sich ganz in der Nähe ein kleiner Supermarkt befindet. Für unseren Herren hat die Tanzschule eine sehr nette dominikanische Tänzerin engagiert und wir beide teilen uns den mega sympathischen Tanzlehrer Israel, den ich bereits von früheren Besuchen in Las Terrenas kenne. Wir teilen den Unterricht in je eine Stunde Bachata Dominicana und Salsa (L.A.-Style) auf.
Strandspaziergang in Las Terrenas

Nach einer kurzen Ruhepause verabreden wir uns, um am Strand spazieren zu gehen. Es gibt zwar ganz in der Nähe des Hotels direkt einen Strand, doch die Stelle eignet sich leider nicht zum Baden. Also suchen wir diesmal weiter rechts nach einer Stelle, an der wir schön ins Wasser gehen können ohne auf Felsen oder Seegras zu treten und auch weit genug weg vom Fluss. Bei der Gelegenheit sehen wir uns auch gleich den Baufortschritt des Pueblo de los Pescadores etwas genauer an. Etwa 10 Minuten vor der Playa Punta Popy werden wir fündig und lassen den Nachmittag mit ausgiebiger Strandzeit ausklingen. Das Abendessen genießen wir in einem Restaurant direkt am Strand Playa Las Ballenas und im Anschluss kehren wir noch in einer Bar ein, in der fast jeden Abend Tanzmusik gespielt wird.
Das Besondere hier: Es kommen zahlreiche Gastherren und -damen, die als Taxi-Tänzer fungieren, einen auffordern und auch ausdrücklich aufgefordert werden dürfen. Sie machen Werbung für eine andere Tanzschule, mit der ich zwar nicht zusammenarbeite, doch diesen Service nehmen wir natürlich gerne in Anspruch. Praktischerweise liegt unser Hotel zwar außer Hörweite, aber doch ganz in der Nähe, sodass hier jeder selbst bestimmen kann, wann er zurück geht.
Sonnenuntergang am Meer

Während des Tanzkurses geht draußen ein heftiger karibischer Regenschauer runter. Wir sind sehr glücklich, dass wir für die Tanzstunden ein Dach über dem Kopf haben. Im klimatisierten Tanzsaal üben wir also weiter die Schritte vom Vortag und lernen neue Figuren und Footwork dazu. Am Nachmittag fahren wir mit dem Mietwagen an die Playa Bonita. Dabei handelt es sich um einen relativ kurzen Strand, gesäumt von zahlreichen Hotels, Privatvillen und charmanten Strandbars. Nach einem ausgiebigen Bad im Meer spazieren wir um die Ecke der Punta Bonita, wo diese in die Playa Cosón übergeht. Dort suchen wir uns ein bequemes Plätzchen und betrachten den malerischen Sonnenuntergang. Leider geht die Sonne zwar nicht im Meer unter, aber es sieht trotzdem sehr schön aus und der Himmel malt speziell für uns ein Bild in den tollsten Farben.
Wasserfall El Limón

Aufgrund eines geplanten Stromausfalls im ganzen Ort gehen leider am nächsten Tag weder der Ventilator, noch
die Klimaanlage, also verlagern wir den Tanzkurs kurzer Hand vor die Tür auf den großzügigen überdachten Vorplatz. Mit viel Spaß vertiefen wir unser Wissen und lernen wieder neue Dinge dazu. Da heute Geovanny, der Besitzer der Tanzschule ebenfalls mitmacht, können wir noch mehr tanzen als sonst und niemand hat Leerlauf. Am Ende nehmen wir wie immer ein paar Videos als Gedankenstütze und Übungsmaterial auf. Auf dem Rückweg zum Hotel machen wir Halt an der Mahona Boutique, die früher einmal zum Hotel gehörte. Es handelt sich um eine tolle Boutique im gleichen Stil wie das Hotel, in der man wunderschöne Souvenirs kaufen kann, von denen die meisten Sachen von Hand hergestellt werden.
Nach einer kleinen Verschnaufpause machen wir uns auf zu einem weiteren Hightlight der DomRep Gruppen-Tanzreise. Vorbei am kreativen Ortsschild von Las Terrenas fahren wir über die grünen Hügel und durch das Dorf El Limón, bis wir einen zunächst unscheinbaren Parkplatz an der Straße finden. Von dort aus machen wir uns auf die Wanderung zum höchsten Wasserfall der Halbinsel Samaná, Salto El Limón. Der Weg durch den Dschungel ist inzwischen asphaltiert und gut zu meistern. Wir kommen vorbei an zahlreichen Kakao-Bäumen, riesigen Bambuspflanzen und sogar Kaffee-Sträuchern. Am Ende des Weges kann man den Wasserfall schon deutlich hören, doch uns trennen noch zahlreiche Stufen von unserem Ziel.
Unten angekommen erblicken wir den majestätischen Wasserfall in seiner ganzen Pracht. Die Regenfälle des Novembers haben auch hier dazu geführt, dass er sehr viel Wasser trägt und noch imposanter wirkt. Wir machen natürlich viele Fotos und haben uns anschließend das erfrischende Bad unterhalb des Wasserfalls redlich verdient! Es sind wenig Leute dort und da wir die besucherstarken Tage meiden, haben wir zeitweise den Wasserfall sogar ganz für uns alleine und können ihn so richtig genießen.
Letzte Tanzstunden der DomRep Gruppen-Tanzreise

Vor Beginn des heutigen Unterrichts machen wir erstmal ein Gruppenfoto mit unseren beiden Tanzlehrern, solange wir noch gut aussehen und nicht schwitzen. Es gibt wieder Strom und so genießen wir noch ein letztes Mal die Annehmlichkeiten der Klimaanlage. Wir wiederholen noch einmal alles, was wir in den vergangenen drei Tagen hier gelernt haben und lernen noch ein paar letzte neue Schritte, bevor wir natürlich wieder alles auf Video festhalten. Im Anschluss üben wir einfach fleißig weiter zur Musik und haben Spaß! Wir sind unseren Lehrern sehr dankbar für die wertvollen Tanzstunden und die gute Zeit, die wir hier verbringen durften. Auch ich habe viel gelernt. War Bachata für mich früher eher ein Tanz zur „Entspannung“ nach ein paar schnellen Salsa-Liedern, so habe ich erkannt, wie positiv anstrengend dieser Tanz sein kann. Bachata Dominicana bzw. Bachata Tradicional ist wirklich sehr intensiv, was die Beinarbeit anbelangt und die Figuren sind schier unendlich. Manche Bezeichnungen haben sich vereinheitlicht, andere sind von Ort zu Ort und von Lehrer zu Lehrer vollkommen unterschiedlich. Wer Lust darauf hat, die wahre Essenz der Bachata kennenzulernen, ist bei einer Tanzreise in der Dominikanischen Republik auf jeden Fall gut aufgehoben!
Zum Abschluss der beste Strand: Playa Cosón
Am Nachmittag fahren wir zur Playa Cosón, die wir ja bereits auf der Anreise nach Las Terrenas vom Aussichtspunkt aus gesehen hatten. Wir parken an der Stelle, wo sich einst das bekannte Restaurant von Luis direkt am Strand befand und gehen spazieren. Der Strand ist sehr weitläufig und die Farben des Sandes reichen von gold über braun sogar bis hin zu beige mit schwarzen Streifen. Der Sand ist unfassbar warm und weich und eine wahre Wohltat für unsere stark beanspruchten Füße. Der Strand ist fast menschenleer. Nach kurzer Zeit kreuzen wir den kleinen Fluss, der sich dort ins Meer schlängelt. Direkt dort hat ein kleines Restaurant aufgemacht, wo man bis zum Sonnenuntergang leckere Cocktails bestellen oder auch essen kann.

Wir laufen weiter bis wir die beiden AI-Hotels Viva Wyndham V Samana und Sublime Samana erreichen. Dort baden wir eine Weile und machen uns dann im Sonnenuntergang entspannt auf den Rückweg zum Auto. Zurück im Hotel machen wir uns schick, denn unseren letzten Abend verbringen wir in einem eleganten Beach Club, wo wir auch Gelegenheit haben mit unseren Tanzlehrern zu tanzen, die ebenfalls vorbei schauen und von denen wir uns final verabschieden.
Rückreise nach Bayahibe bzw. Punta Cana
Nach einem letzten leckeren französischen Frühstück checken wir aus und treten die Rückreise in den Süden an. Unterwegs machen wir noch Halt am Salto Socoa, einem kleinen Wasserfall. Da beide Teilnehmer noch ein paar Tage länger bleiben, haben wir keine Eile. Unser nächster Stopp ist Bayahibe, da er dort ein paar Nächte gebucht hat, vor seiner Weiterreise nach Kuba. Da es eh schon spät ist, bleiben wir direkt noch für den wunderschönen Sonnenuntergang dort, denn in Bayahibe kann man die Sonne wirklich im Meer untergehen sehen. Dann bringe ich meine Teilnehmerin nach Punta Cana in ihr Hotel, das ganz in der Nähe unserer Wohnanlage ist. So können wir uns abends noch treffen und auch mal zum Tanzen ausgehen.
Unser letztes Hotel der DomRep Gruppen-Tanzreise

In Las Terrenas ist das süße Mahona Boutique Hotel unser Zuhause für den letzten Teil der Reise. Von dort aus sind es wenige Gehminuten bis zum Pueblo de los Pescadores, einer Reihe von Restauranfts direkt am Strand, die gerade wieder aufgebaut werden. Leider bleiben bislang die Mieter wohl noch aus. (Update aus Dezember 2025: Sie sollten jetzt bereits eröffnet sein, doch es verzögert sich weiterhin. Immerhin wird jetzt in den meisten Häuschen im Inneren gearbeitet und die ersten haben schon Namensschilder). Das Hotel im schicken Boho-Style ist fest in französischer Hand, daher gibt es zum Frühstück nebem frischem Obst auch leckere Crepes, Baguettes und Croissants. Dazu wird wahlweise Omelette, Rührei oder Spiegelei und köstlicher French Toast als Nachtisch serviert. Zum Trinken gibt es frischen Saft, Kaffee, Tee und/oder heiße Schokolade.

Insgesamt gibt es 8 Zimmer. Davon sind 6 nahezu identische Doppelzimmer, die sich nur in der Deko unterscheiden. Außerdem gibt es 1 Dreibett-Zimmer mit zwei Schlafräumen. Die freistehende Villa verfügt über 2 getrennte Zimmer mit Bad, die jedoch nur als eine Einheit gebucht werden kann. Die Zimmer sind liebevoll eingerichtete Bungalows, die ein Superior-Doppelzimmer beherbergen. Sie verfügen über ein großzügiges Kingsize-Bett mit 2 Nachttischen. Im Schrank befindet sich die gut gefüllte Minibar, man kann den Kühlschrank jedoch auch für eigene Lebensmittel nutzen.

Die Dusche ist offen, das WC ist separat und mit einer abschließbaren Tür getrennt. Die Klimaanlage bläst zum Glück nicht direkt auf das Bett, sondern daran vorbei. Der Ventilator über dem Bett sorgt dann dafür, dass die gekühlte Luft sich gut verteilt. Neben der Rezeption steht ein Wasserspender, wo wir unsere Edelstahl-Wasserflaschen auffüllen können. Die wunderbare tropische Gartenanlage lädt zum Verweilen ein. Der Pool ist zwar etwas frisch, aber somit ideal um sich nach den Tanzstunden abzukühlen.
Mein persönliches Fazit zur DomRep Gruppen-Tanzreise in der Dominikanischen Republik:
Meine beiden Teilnehmer waren super nett und zugleich aber auch sehr unterschiedlich in ihren Bedürfnissen und ihrem Lernstil. Das Pilotprojekt war meiner Meinung nach ein voller Erfolg! Die Tanzlehrer sind klasse, die Unterkünfte sind top und haben ein leckeres Frühstück und die Ausflüge haben auch wunderbar geklappt. Ich bin den beiden Teilnehmern sehr dankbar, dass sie sich auf das Abenteuer eingelassen haben. Jetzt bin ich noch mehr von meiner Gruppen-Tanzreise begeistert! Es freut mich sehr, dass meine Vision in „echt“ auch so viel Spaß macht, wie die Ausarbeitung in meinem Kopf schon an Vorfreude produziert hat. Inzwischen habe ich die Reise bereits weitere Male mit mehr Teilnehmern durchgeführt und bin immer noch begeistert. Du magst beim nächsten Mal mit dabei sein? Dann melde dich gerne direkt zur Gruppen-Tanzreise 2026 an! Am unteren Ende der verlinkten Seite findest du übrigens auch einige Teilnehmerstimmen und Erfahrungsberichte, die nicht von mir stammen.


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